Systemzusammenbruch: Wilder Schrottplatz in Sankt Petersburg im Jahr 2001. (Foto: Krökel)

Russlands Trauma ‒ Putins Auftrag

Vor 20 Jahren übergab der kranke Präsident Boris Jelzin den Schlüssel zur Macht im Kreml an seinen Geheimdienstchef: Mit dem Aufstieg Wladimir Putins begann in Russland eine neue Zeitrechnung. Dieser Text ist der (unmögliche) Versuch, diese zwei Jahrzehnte auf eine Kernerzählung zu komprimieren. Mehr lesen

Smolensk: Verschwörungstheorie wird zur Staatsräson

Polnische Ermittler planen sechseinhalb Jahre nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk eine Massen-Exhumierung der Leichen. Vor allem Ex-Premier Jarosław Kaczyński beharrt darauf, dass es sich nicht um ein Unglück mit 96 Toten handelte, sondern um einen gezielten Anschlag unter möglicher Mitwirkung des Kremls. Mehr lesen

Krim-Krise: Neue Scharmützel vor der russischen Parlamentswahl

Die Ukraine ruft Bürger der Krim zum Wahlboykott auf. Präsident Petro Poroschenko bekräftigt auf diese Weise, dass er die Halbinsel „niemals verloren geben“ will. Aus Moskau tönt es laut und scharf zurück. Außenpolitiker warnen vor einem endgültigen Bruch. Mehr lesen

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Putins unwilliger Helfer

Im Zeichen der Ukraine-Krise inszeniert der weißrussische Diktator Alexander Lukaschenko seine unangefochtene Wiederwahl – und kämpft doch ums politische Überleben. Zu schwach ist seine Position an der Seite des benachbarten Riesen Russland mit seinem machthungrigen Präsidenten Wladimir Putin an der Spitze. Mehr lesen

Gigantische Missverständnisse

Die ukrainische Führung taumelt. Die EU ringt mit sich und harten Sanktionen gegen Moskau. Russland rüstet in der Region wieder deutlich auf, die Separatisten feuern aus allen Rohren. Die USA zeigen mit dem Finger auf Wladimir Putin und weisen ihm die Alleinschuld zu. Alles ist wie gehabt in der Ukraine-Krise, als hätte es die Tragödie von Flug MH 17 nicht gegeben. Das ist ein Trauerspiel und Anlass genug, zurückzuschauen und die Fäden des Dauerkonflikts ein wenig zu entwirren. Eine Analyse. Mehr lesen