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Polen gegen Polen

Sieger allerorten: Nach den Kommunalwahlen am Sonntag in Polen feierten sowohl die rechtsnationale Regierungspartei PiS als auch das linksliberale Oppositionsbündnis KO (Bürgerkoalition) ihre je eigenen Triumphe. Die einen siegten auf dem Land, die anderen in den Städten. Doch was folgt daraus? Eine Analyse. Mehr lesen

Ein Oldtimer aus der guten alten Zeit: Trabi in Warschau. (Foto: Krökel)

Einmal Freiheit und zurück

Die friedlichen Revolutionen in Ostmitteleuropa haben 1989/90 den Kalten Krieg beendet. Der demokratische Aufbruch gipfelte in den EU-Osterweiterungen. Heute jedoch scheint in der Region das Modell der „illiberalen Demokratie“ auf dem Siegeszug zu sein. Populisten und Nationalisten regieren. Warum ist das so? Mehr lesen

"Die Strategie des Aufstands" steht auf diesem Künstlerplakat auf dem Posener Altmarkt. (Fotos: Krökel)

Angriff auf die Gewaltenteilung

Hätte man mit dem Schwesternstreit zwischen CDU und CSU nicht gerade eine deutsche Polit-Farce miterlebt, würde man sich beim Blick nach Polen in diesen Tagen wohl irritiert die Augen reiben, frei nach dem Motto: Was machen die denn da? Tatsächlich hat der aktuelle Konflikt um die Justizreform in Warschau etwas typisch Polnisches. Mehr lesen

"Grüne Männchen" auf der Krim: Auf der Schwarzmeer-Halbinsel bereiteten russische Soldaten ohne Abzeichen im März die Annexion vor. (Foto: Krökel)

Profiteur Putin

Der Fall des angeblich ermordeten, später aber wiederauferstandenen russischen Journalisten Arkadi Babtschenko sorgt weltweit für Kopfschütteln und Empörung. Die ukrainischen Geheimdienstler, die alles inszeniert haben, und auch Prsäident Petro Poroschenko sind dagegen zufrieden. Sie irren sich in ihrer Einschätzung der Auswirkungen auf ganzer Linie: Kremlchef Wladimir Putin profitert. Mehr lesen