Ukraine-PR: „Wir übernehmen die Kosten“

Die Regierung des ukrainischen Präsidenten Janukowitsch steht im Westen in keinem guten Ruf. Das soll sich ändern. Zu diesem Zweck betreibt das European Centre for a Modern Ukraine Lobbyarbeit in Brüssel. Seit Neuestem haben die PR-Strategen auch mich im Visier. Eines muss man ihnen lassen: Sie geben sich großzügig. Mehr lesen

Weniger ist mehr (Teil 5 und Schluss): Ich glaube, es piept

Wer mit dem Auto die Oderbrücke bei Frankfurt überquert, merkt von der deutsch-polnischen Grenze nicht mehr viel. Kurz abbremsen, ein Seitenblick auf das Schild mit den Verkehrsregeln im anderen Land – das war’s. Fast. Denn dann piept es. Zumindest bei mir. Mehr lesen

Tatort Klischee: Die bösen Buben aus dem Osten

Moritz Eisner braucht nur ein Wort, um die Verhältnisse zu klären: „Russisch?“, fragt der Wiener Kommissar. „Nein, Georgisch“, antwortet der Mörder. Aber das ist im Grunde auch schon egal. Russland? Georgien? Hauptsache Osten. Der Killer hatte im Kaukasus ein Labor für Pharma-Experimente an Menschen eingerichtet und die Patienten dabei dutzendweise krepieren lassen. Mehr lesen

Weniger ist mehr (4): Alle Macht dem Volke!

„Europa zerbröselt“, warnt Joschka Fischer in der „Süddeutschen“ und hat gleich ein Gegenmittel parat. Die Mixtur enthält die „weitere Vergemeinschaftung“ bis hin zur „politischen Union“. Da ist es also wieder, das altbackene Europa-Geschwätz der altehrwürdigen bundesdeutschen Garde, zu der Ex-Revoluzzer Fischer längst gehört. Mehr lesen

Weltgewandt, offen, jung sucht …

Es sind ja mitunter die kleinen Dinge am Rande und die Nebensätze, die mehr über die große Politik verraten als all die hehren Worte jener, die sich für Staatenlenker und historische Figuren halten. Diese Erkenntnis hat mich in den vergangenen Tagen in Kiew geradezu überfallen. Mehr lesen

Weniger ist mehr (3): Die Grenzen Europas

Wenn von Kerneuropa die Rede ist, denken die meisten an Deutschland, Frankreich, Benelux und womöglich noch an Polen und Tschechien. In Wirklichkeit reicht der europäische Kern zweifellos von Skandinavien bis zum Mittelmeer und von den britischen Inseln bis zum Balkan. Das ist gut so. Mit einem Beitritt der Türkei und/oder der Ukraine würde sich die EU aber einmal mehr überschätzen und übernehmen. Mehr lesen

Nachhilfe in Sachen Demokratie, oder: Der gar nicht nette Herr Orban

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban argumentiert auf den ersten Blick logisch. In den Umfragen liege er deutlich vorn, sagt er. Daraus sowie aus der Zweidrittelmehrheit seiner Fidesz-Partei leitet Orban demokratische Legitimation ab. An seiner antidemokratischen Poltik ändert das allerdings nichts. Mehr lesen

Weniger ist mehr (2): Wo der Haken hängt

Europa sucht einen Ausweg aus seiner Krise. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble plädiert für „mehr Europa” und will die Bürger darüber in einem Referendum entscheiden lassen. Meine These lautet: Eine solche Abstimmung würde europaweit grandios scheitern. Bescheidenheit ist deshalb Trumpf. Weniger sollte mehr sein. Zweiter Teil meiner Blog-Reihe. Mehr lesen

Weniger ist mehr (Teil 1): Berechtigte Fragen

Europa steckt in der Krise. Das weiß jeder, und das sagt auch jeder. Aber warum ist das so? Und muss das so bleiben? EU-Politiker empfehlen als Allheilmittel gegen den Untergang meist „mehr Europa”, ohne im Einzelnen zu sagen, was sie damit meinen. Die meisten Bürger des Kontinents dagegen wollen eher weniger Euorpa. Was also ist zu tun, um eine großartige Idee zu retten? Erster Teil einer Blog-Reihe aus einer östlich geprägten Perspektive. Mehr lesen

Schöne neue Fracking-Welt

Fracking ist in aller Munde. Mit der umstrittenen Technik soll tief in der Erde lagerndes Gas aus Schiefergestein „freigebrochen“ und gefördert werden. Das Problem: Beim Fracking setzen die Energieunternehmen giftige Chemikalien ein. Der Skandal: Die Bohrlochbetreiber verraten nicht, welche Stoffe sie in die Erde pumpen. Mehr lesen