Scherenschnitt am Eisernen Vorhang am 27. Juni 1989: Gyula Horn (links) und Alois Mock. (Screenshot/YouTube).

Es droht zu zerfallen, was zusammengehört

Zwischen dem Epochejahr 1989 und der Gegenwart liegen gefühlt mehr als 30 Jahre. Damals öffneten sich Grenzen. Freiheit und Demokratie schienen unbesiegbar. Heute regieren allerorten Nationalisten und Populisten, die Grenzen schließen und demokratische Rechte einschränken. Zum Beispiel in Ungarn. Mehr lesen

Prag115

Der gläserne Vorhang

Am 1. Mai 2004 traten acht osteuropäische Staaten der EU bei. Die Hoffnungen waren damals groß. Inzwischen dominieren aber längst neue Spaltungsängste. Eine Bilanz nach 15 Jahren EU-Osterweiterung mit einem Ausblick auf die Europawahl. Mehr lesen

Bollwerk gegen die Menschlichkeit

Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán stellt sein Land gern als Bollwerk des christlichen Abendlandes gegen eine Invasion von Wirtschaftsflüchtlingen und islamistischen Terroristen dar. Seine Politik allerdings, die er sich am Sonntag vom Volk in einem Referendum nochmals bestätigen lassen will, hat mit christlichen Werten nicht das Geringste zu tun. Ein Kommentar. Mehr lesen