Eskalation des Krieges in der Ost-Ukraine am 26. Mai 2014: Kampfflugzeuge der Regierungstruppen bombardieren den besetzten Flughafen in Donezk.

Im ureigenen Interesse

Die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj, kommen zu einem ersten persönlichen Treffen in Paris zusammen. Der französische Staatschef Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel komplettieren das sogenannte Normandie-Quartett. Zu erwarten ist: ein weiteres Trauerspiel. Mehr lesen

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Lukaschenko rüstet zum Kampf

Weißrusslands Dauerpräsident Alexander Lukaschenko hat sich ein willfähriges Parlament wählen lassen – und muss sich nun dem wachsenden Moskauer Machtanspruch stellen. Anfang Dezember könnte es bei einem Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin zum Showdown kommen. Mehr lesen

Gehört die Ukraine in die EU? Mai-Demonstration der Veteranen im "Kiewer Bund der Sowjetoffiziere": (Foto: Krökel)

Die Macht ist ratlos

Seit Wochen demonstrieren in Moskau und an vielen anderen Orten in Russland Menschen für faire Wahlen und gegen staatliche Willkür. Die Staatsorgane reagieren wahlweise mit Härte oder mit hilflosen Versuchen, den Protest zu kanalisieren. Der Unmut im Land wächst trotzdem weiter, statt abzunehmen. Ein Kommentar. Mehr lesen

Systemzusammenbruch: Wilder Schrottplatz in Sankt Petersburg im Jahr 2001. (Foto: Krökel)

Russlands Trauma ‒ Putins Auftrag

Vor 20 Jahren übergab der kranke Präsident Boris Jelzin den Schlüssel zur Macht im Kreml an seinen Geheimdienstchef: Mit dem Aufstieg Wladimir Putins begann in Russland eine neue Zeitrechnung. Dieser Text ist der (unmögliche) Versuch, diese zwei Jahrzehnte auf eine Kernerzählung zu komprimieren. Mehr lesen

"Grüne Männchen" auf der Krim: Auf der Schwarzmeer-Halbinsel bereiteten russische Soldaten ohne Abzeichen im März die Annexion vor. (Foto: Krökel)

Profiteur Putin

Der Fall des angeblich ermordeten, später aber wiederauferstandenen russischen Journalisten Arkadi Babtschenko sorgt weltweit für Kopfschütteln und Empörung. Die ukrainischen Geheimdienstler, die alles inszeniert haben, und auch Prsäident Petro Poroschenko sind dagegen zufrieden. Sie irren sich in ihrer Einschätzung der Auswirkungen auf ganzer Linie: Kremlchef Wladimir Putin profitert. Mehr lesen