Tage des Zorns in Polen

Die Gewerkschaft Solidarität steigt auf die Barrikaden. In Warschau haben sich die Aktivisten zum Massenprotest gegen die Sozialpolitik der Regierung von Premier Donald Tusk versammelt. Für Samstag ist eine Großdemonstration geplant. Unterdessen droht der Regierung der Verlust der Mehrheit im Parlament.
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Auf dem Weg in die Diktatur

Ein russisches Gericht hat den oppositionellen Internet-Aktivisten Alexei Nawalny wegen Veruntreuung zu fünf Jahren Lagerhaft verurteilt. Der 37-Jährige, der im September für das Amt des Oberbürgermeisters von Moskau kandidieren wollte, soll 10.000 Kubikmeter Holz unterschlagen haben. Ein Kommentar zu einer Prozessfarce… Mehr lesen

Ein Blick von außen

Korrespondenten, die von einem Medium in ein Berichtsgebiet entsandt werden, bleiben in aller Regel drei bis fünf Jahre am Ort des Geschehens. Ähnlich ist es im diplomatischen Dienst. Sinn und Zweck der Rotation ist, dass Journalisten und Botschafter eine Region zwar gut kennenlernen sollen. Sie sollen aber auch nicht mit „ihrem” Land verwachsen, sondern Distanz und einen frischen Blick von außen wahren. Mehr lesen

Euro2

Die Angst regiert mit

Meine Sommerpause ist beendet. In der polnischen Politik dagegen beginnt der Parlamentsurlaub erst. Ministerpräsident Donald Tusk verabschiedete Abgeordnete und Bürger per Interview in die Ferien. Das Gespräch mit der Zeitung „Gazeta Wyborcza“ hatte es in sich. Unter anderem erteilte der Premier einem polnischen Euro-Beitritt vor 2020 eine Absage. Mehr lesen

Nachhilfe in Sachen Demokratie, oder: Der gar nicht nette Herr Orban

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban argumentiert auf den ersten Blick logisch. In den Umfragen liege er deutlich vorn, sagt er. Daraus sowie aus der Zweidrittelmehrheit seiner Fidesz-Partei leitet Orban demokratische Legitimation ab. An seiner antidemokratischen Poltik ändert das allerdings nichts. Mehr lesen

Provokateur a.D.

Wachwechsel auf der Prager Burg: Tschechiens umstrittener Präsident Vaclav Klaus scheidet aus dem Amt. Kurz vor Toreschluss muss sich der 71-Jährige noch gegen eine Anklage wegen Hochverrats wehren. Auf der Burg übernimmt Linkspopulist Milos Zeman das Kommando. Viele EU-Politiker sind erleichtert. Mehr lesen

Duell mit offenem Visier

Ein Streit über die Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg heizt den Präsidenten-Wahlkampf in Tschechien an. Dort entscheidet sich am Freitag und Samstag in einer Stichwahl, ob der wertkonservative Außenminister Karel Fürst zu Schwarzenberg oder der linkspopulistische Ex-Ministerpräsident Milos Zeman auf der Prager Burg Einzug hält. Mehr lesen