Die neue Eleganz des Diktators Lukaschenko

Weißrusslands Dauerpräsident Alexander Lukaschenko hat sich von seinen Bürgern zum fünften Mal im Amt bestätigen lassen. Die OSZE wertet die Wahlfarce als „nicht demokratisch“. Die EU erwägt dennoch eine Lockerung der Sanktionen – wie kann das sein? Mehr lesen

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Putins unwilliger Helfer

Im Zeichen der Ukraine-Krise inszeniert der weißrussische Diktator Alexander Lukaschenko seine unangefochtene Wiederwahl – und kämpft doch ums politische Überleben. Zu schwach ist seine Position an der Seite des benachbarten Riesen Russland mit seinem machthungrigen Präsidenten Wladimir Putin an der Spitze. Mehr lesen

Sommer der Flucht – Sommer der Freiheit

Im Juni 1989 beginnt in der DDR die Urlaubszeit, wie in den 39 Sommern zuvor. Zehntausende zieht es alljährlich nach Ungarn, an den Plattensee. Der Balaton ist so etwas wie das Mallorca der Ostdeutschen. Und doch ist in diesem Juni 1989 alles anders als in den 39 Sommern seit der Republikgründung. Mehr lesen

Rendezvous mit der Geschichte

US-Präsident Brack Obama hat in Polen das Ende des Kalten Krieges vor 25 Jahren gefeiert. In einer großen Rede deklinierte er die Grundwerte der westlichen Staatengemeinschaft durch – und drohte Russland inmitten der Ukraine-Krise mit militärischen Maßnahmen. Mehr lesen

Ein Ritter ohne Heldengeschichte

Petro Poroschenko möchte ukrainischer Präsident werden. In den Umfragen liegt der Oligarch und Schokoladenzar klar vorn. Doch für einen echten Neuanfang in der Ukraine steht der 48-Jährige nicht. Wer ihm übel wollte, könnte ihn als notorischen politischen Wendehals bezeichnen. Mehr lesen

Die ewig Unvollendete

Vor zehn Jahren, am 1. Mai 2004, nahm die EU zehn neue Mitglieder auf. Darunter waren außer den Mittelmeerinseln Malta und Zypern acht ehemalige Ostblockstaaten. Heute sagt der polnische Ministerpräsident Donald Tusk: „Der EU-Beitritt war eines der wichtigsten Daten unserer Geschichte.“ Das aber gilt auch für die Länder Westeuropas. Ein Kommentar. Mehr lesen

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„Die Krim wird ein Teil Russlands sein“

Bei einem international höchst umstrittenen Referendum auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim haben angeblich 95,5 Prozent der Wähler für einen Anschluss an Russland gestimmt. Vier von fünf Bürgern sollen zur Wahl gegangen sein. An der Korrektheit der Zahlen gibt es erhebliche Zweifel, zumal die Abstimmung im Angesicht einer russischen Militärbesatzung stattfand.
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Die Krim: Sehnsuchtsort für alle und niemanden

Der russisch-ukrainische Gebietsstreit um die Krim eskaliert immer stärker. Am 16. März sollen die Menschen auf der Schwarzmeer-Halbinsel über einen Anschluss an die Russländiische Föderation entscheiden. Die Geschichte der Krim erzählt dagegen von einem gelobten Land ohne nationale Zugehörigkeit. Mehr lesen