Flüchtlinge: Solidarität wird in Polen zum Fremdwort

Polen stemmt sich in der Flüchtlingskrise vehement gegen eine Quotenregelung in der EU. Dabei probt die Regierung in Warschau den Schulterschluss mit anderen ostmitteleuropäischen Ländern. Unterdessen wächst die Angst vor wirtschaftlicher und moralischer „Erpressung“ durch ökonomisch stärkere EU-Staaten wie Deutschland. Mehr lesen

Krim-Krise: Osteuropa in Aufruhr

In Polen und den baltischen Staaten geht die Angst vor russischem Imperialismus um. Die Krise auf der Krim und die Drohung des Kreml, notfalls die Armee in der Ukraine einmarschieren zu lassen, führt in Warschau selbst die größten Intimfeinde zusammen. Premier Donald Tusk und Oppositionsführer Jaroslaw Kaczyński reden wieder miteinander. Mehr lesen

Stellvertreterkrieg in Warschau

Polens Premierminister Donald Tusk bleibt unter Dauerbeschuss. Die Opposition will seine Vertraute Hanna Gronkiewicz-Waltz per Referendum aus dem Oberbürgermeisteramt in Warschau jagen. Wie es ausgeht, hängt voraussichtlich von der Beteiligung ab. Tusk ruft deshalb kaum verhüllt und wenig demokratisch zum Boykott der Abstimmung auf. Mehr lesen

Tage des Zorns in Polen

Die Gewerkschaft Solidarität steigt auf die Barrikaden. In Warschau haben sich die Aktivisten zum Massenprotest gegen die Sozialpolitik der Regierung von Premier Donald Tusk versammelt. Für Samstag ist eine Großdemonstration geplant. Unterdessen droht der Regierung der Verlust der Mehrheit im Parlament.
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Euro2

Die Angst regiert mit

Meine Sommerpause ist beendet. In der polnischen Politik dagegen beginnt der Parlamentsurlaub erst. Ministerpräsident Donald Tusk verabschiedete Abgeordnete und Bürger per Interview in die Ferien. Das Gespräch mit der Zeitung „Gazeta Wyborcza“ hatte es in sich. Unter anderem erteilte der Premier einem polnischen Euro-Beitritt vor 2020 eine Absage. Mehr lesen

Von russischen Lügen und polnischen Sünden

Drei Jahre nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk erhitzt neuer Streit die Gemüter zwischen Warschau und Moskau. Polen möchte im Westen Russlands, wo 2010 die Präsidentenmaschine mit Staatschef Lech Kaczynski an Bord abstürzte, ein Mahnmal errichten. Russland reagiert reserviert und desinteressiert. Unterdessen blühen weiter die Verschwörungstheorien zu der Katastrophe. Mehr lesen

„Polenhass statt Versöhnung“

Der ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ sorgt in Polen für Empörung. In dem Film würden die Freiheitskämpfer der Untergrundarmee AK pauschal als Antisemiten gebrandmarkt, lautet der Vorwurf. Selbst der polnische Botschafter in Berlin hat bereits beim ZDF protestiert. Doch es geht um mehr als um politische und historische Korrektheit. Mehr lesen

Heuschrecken im Anmarsch

In Polen und anderen Ländern Ostmitteleuropas wächst die Angst vor westlichen Bodenspekulanten. Die EU-Übergangsfristen laufen in den kommenden Jahren aus, und der weltweite Landhunger lässt Investoren von hohen Renditen träumen. Ungarn setzt bereits auf Verbote und Enteignung. Mehr lesen

„Der Herr Präsident ist ein Faschist“

Polens erster postkommunistischer Präsident Lech Walesa sorgt mit Ausfällen gegen Schwule und Lesben für Empörung. Homosexuelle Parlamentarier möchte er „hinter eine Mauer“ verbannen. Zugleich hat die Debatte über Homosexualität eine Regierungskrise in Warschau ausgelöst. Mehr lesen