Das Ende einer Freundschaft

Immer mehr deutsche Politiker und Kommentatoren sind davon überzeugt, dass der russische Präsident Wladimir Putin eher ein lupenreiner Despot als ein Demokrat ist. Vor einem Besuch in Deutschland gab der Kremlchef in einem ARD-Interview das Bild eines von Kritik gekränkten, aggressiven Politikers ab, der sich nicht einmal zu schade war, einen harmlosen und völlig überforderten Gesprächspartner verbal niederzukartätschen. Ein Kommentar. Mehr lesen

Eine doppelte Phobie

Vor zehn Jahren lud die Nato bei ihrem Gipfel in Prag sieben osteuropäische Staaten zum Beitritt ein, darunter die ehemaligen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen. Seither belastet die Nato-Osterweiterung das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen schwer. Dabei überdeckt die teils aggressive Rhethorik nur eines: Angst. Mehr lesen

Politisches Theater

Bei den russisch-deutschen Regierungskonsultationen in Moskau hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ins Gewissen geredet, mehr Freiheit in seinem Land zuzulassen. „Ich denke, man sollte keine Angst davor haben, dass andere Menschen andere Meinungen haben“, sagte die Kanzlerin und warf Putin indirekt vor, „zu leicht eingeschnappt“ zu sein. Was bedeutet der Auftritt für das deutsch-russische Verhältnis? Ein Kommentar… Mehr lesen