Orbans Triumphzug im Schatten der Krim-Krise

Ungarns rechtspopulistischer Regierungschef steht vor der Wiederwahl. Mit Attacken auf die EU punktet Viktor Orban, während er in der Realität Geschäfte mit Russland macht. Fürchten muss der Premier höchstens die rassistische Jobbik-Partei. Die zerstrittene linksliberale Opposition gibt ein trauriges Bild ab. Mehr lesen

Aus den schönsten Träumen gerissen

Zu Wochenbeginn raubte mir die Feuerwehr den Schlaf. Nachts um halb zwei drückte der Einsatzleiter alle Klingelknöpfe an unserer Haustür. Völlig verdattert standen meine Nachbarn und ich im Treppenhaus und später auf der finsteren Straße, durch die gespenstisch das Blaulicht zuckte. Am Ende entpuppte sich alles als Fehlalarm. Mir stellte sich nur noch die Frage: Sollte ich mich über das ausgebliebene Feuer freuen oder über die Ruhestörung ärgern? So oder so ähnlich dürfte sich in diesen Tagen Jaroslaw Kaczynski fühlen. Mehr lesen

Putins Ukraine-Politik: Gewalt bleibt Gewalt

Viel ist dieser Tage über die wahren Motive von Wladimir Putin in der Ukraine-Krise gerätselt worden. Warum riskiert der Kremlchef wegen der Krim eine Konfrontation mit dem Westen, deren Ende nicht abzusehen ist? Gestern nun redete der Kreml-Chef Tacheles. Mehr lesen

Putins dreister Landraub

Wladimir Putin bringt in der Krim-Krise immer wieder das „Vorbild Kosovo“ ins Gespräch. Sein Außenminister Sergei Lawrow erinnerte kürzlich zur Abwechslung an die britische Rückeroberung der Falkland-Inseln 1982. Fehlt nach dem gestrigen Krim-Referendum nur der Vergleich mit der Volksbefragung im Saarland 1955, die den Beitritt zur Bundesrepublik besiegelte. Mehr lesen

Maidan7

„Die Krim wird ein Teil Russlands sein“

Bei einem international höchst umstrittenen Referendum auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim haben angeblich 95,5 Prozent der Wähler für einen Anschluss an Russland gestimmt. Vier von fünf Bürgern sollen zur Wahl gegangen sein. An der Korrektheit der Zahlen gibt es erhebliche Zweifel, zumal die Abstimmung im Angesicht einer russischen Militärbesatzung stattfand.
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Für die Freiheit sterben

In der Ukraine schwankt die Stimmung zwischen postrevolutionärem Aufbruch und Kriegsangst: Auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz Maidan, wo der Protest gegen das Janukowitsch-Regime Ende Oktober erfolgreich war, herrscht vor dem Krim-Referendum am Sonntag angespannte Unsicherheit Mehr lesen

Rätsel um Maidan-Scharfschützen: Wer bestellte die Auftragskiller?

Ein illegaler Telefonmitschnitt weist auf eine mögliche Verstrickung der Opposition in die Scharfschützen-Morde auf dem Maidan im Februar hin. Eine Ärztin mit untadeligem Ruf behauptet demnach, die Sniper hätten wahllos auf Polizisten und Revolutionäre gleichermaßen geschossen. Eine Spur könnte auch nach Russland führen. Mehr lesen

Krim-Krise: Osteuropa in Aufruhr

In Polen und den baltischen Staaten geht die Angst vor russischem Imperialismus um. Die Krise auf der Krim und die Drohung des Kreml, notfalls die Armee in der Ukraine einmarschieren zu lassen, führt in Warschau selbst die größten Intimfeinde zusammen. Premier Donald Tusk und Oppositionsführer Jaroslaw Kaczyński reden wieder miteinander. Mehr lesen

Spiel mit dem Feuer

Die Krim-Krise wächst sich zu einer Ost-West-Konfrontation aus, wie Europa sie seit dem Kalten Krieg nicht mehr erlebt hat. Eine militärische Auseinandersetzung ist zwar (noch) unwahrscheinlich, aber es gibt zu viele kaum berechenbare Faktoren, um sie ausschließen zu können. Ein Kommentar… Mehr lesen

Zurück auf der Straße

In der Ukraine ist ein Misstrauensvotum gegen das Janukowitsch-Regime gescheitert. Nun verlagert sich der Protest wieder auf die Straße. Ein Mann geht dabei voran: Boxweltmeister Vitali Klitschko kämpft mit Herz und Verstand für die Demokratie in der Ukraine. Mehr lesen