Flüchtlinge: Solidarität wird in Polen zum Fremdwort

Polen stemmt sich in der Flüchtlingskrise vehement gegen eine Quotenregelung in der EU. Dabei probt die Regierung in Warschau den Schulterschluss mit anderen ostmitteleuropäischen Ländern. Unterdessen wächst die Angst vor wirtschaftlicher und moralischer „Erpressung“ durch ökonomisch stärkere EU-Staaten wie Deutschland. Mehr lesen

Gigantische Missverständnisse

Die ukrainische Führung taumelt. Die EU ringt mit sich und harten Sanktionen gegen Moskau. Russland rüstet in der Region wieder deutlich auf, die Separatisten feuern aus allen Rohren. Die USA zeigen mit dem Finger auf Wladimir Putin und weisen ihm die Alleinschuld zu. Alles ist wie gehabt in der Ukraine-Krise, als hätte es die Tragödie von Flug MH 17 nicht gegeben. Das ist ein Trauerspiel und Anlass genug, zurückzuschauen und die Fäden des Dauerkonflikts ein wenig zu entwirren. Eine Analyse. Mehr lesen

Im Kleinen das wirklich Große

Barack Obama hat am Mittwoch in Warschau eine große Rede gehalten und damit große Gefühle ausgelöst. Der US-Präsident widmete sich den existenziellen Fragen, den historischen Dimensionen, den Grundwerten der westlichen Völkergemeinschaft. Er hat auch mich beeindruckt und überzeugt. Doch dann sind da wieder die kleinen, oft hässlichen Dinge des Alltags. Zum Beispiel in der Ukraine. Mehr lesen

Julia Timoschenko vor ihrer Verhaftung. (Screenshot YouTube: Krökel)

Timoschenko kämpft sich ins politische Abseits

Die „eiserne Julia“ Timoschenko liegt vor der Präsidentenwahl in der Ukraine klar zurück. Das Rennen scheint der Oligarch und „Schokoladenzar“ Petro Poroschenko zu machen. Kann ein Zweckbündnis mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Timoschenko helfen? Mehr lesen

Triumphator Orban hat ein Neonazi-Problem

In Ungarn hat der Rechtspopulist Viktor Orban seine große Mehrheit im Parlament verteidigt und kann vier weitere Jahre unangefochten regieren. Die linksliberale Opposition war zu zerstritten und schwach, um den Regierungschef ernsthaft in die Bredouille bringen zu können. Stattdessen gab jeder fünfte Wähler seine Stimme der rechtsextremen, rassistischen Jobbik-Partei. Mehr lesen