Brücken über dem Abgrund der Geschichte

Vor 70 Jahren brach der Warschauer Ghetto-Aufstand aus. Ein Besuch an den Baustellen der Erinnerung hinterlässt zwiespältige Eindrücke. Die letzten Zeitzeugen sterben allmählich aus, und der Versuch, die Geschichte an Gedenkstätten und in Museen wachzuhalten, stößt an Grenzen. Mehr lesen

Von russischen Lügen und polnischen Sünden

Drei Jahre nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk erhitzt neuer Streit die Gemüter zwischen Warschau und Moskau. Polen möchte im Westen Russlands, wo 2010 die Präsidentenmaschine mit Staatschef Lech Kaczynski an Bord abstürzte, ein Mahnmal errichten. Russland reagiert reserviert und desinteressiert. Unterdessen blühen weiter die Verschwörungstheorien zu der Katastrophe. Mehr lesen

„Polenhass statt Versöhnung“

Der ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ sorgt in Polen für Empörung. In dem Film würden die Freiheitskämpfer der Untergrundarmee AK pauschal als Antisemiten gebrandmarkt, lautet der Vorwurf. Selbst der polnische Botschafter in Berlin hat bereits beim ZDF protestiert. Doch es geht um mehr als um politische und historische Korrektheit. Mehr lesen

„Ich brannte wie eine lebende Fackel“

Die Nazis hetzten den fünfjährigen Winicjusz Natoniewski 1944 ins Feuer. Der polnische Junge überlebte das „Massaker von Szczecyn“ knapp, doch sein Körper blieb für immer entstellt. Die Bundesregierung weigert sich, dem mittlerweile 72-Jähirgen eine Entschädigung zu zahlen. Nun zieht der alte Mann vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Rund 30.000 NS-Opfer allein in Polen hoffen mit ihm. Sie fordern ebenfalls ein Zeichen der Wiedergutmachung von Deutschland. Mehr lesen